Reallabor Berlin

Hallo und Willkommen!

„Um neue Ideen verstehen zu können, müssen wir neue Gedankenformen bilden, und das braucht Zeit. Komplexe Gedankenformen entwickeln sich wie lebendige Organismen. Sie wachsen und reifen langsam. Während sie das tun, müssen wir Räume schaffen, in denen sie sich entwickeln können.“
Natalie Knapp „Der Quantensprung des Denkens“

Freie Bildung im Dialog – Arbeit in Kooperation – freie Quellen/offene Produktion sind die Prinzipien des Reallabors. Es sind auch die möglichen Grundpfeiler einer Wirtschaft, die sich vom wachstumsgetriebenen Credo des „immer schneller – höher – weiter“ abwendet, hin zu einer am Menschen orientierten, Ressourcen schonenden, bedürfnisorientierten Postwachstumsgesellschaft, in der Wirtschaft Mittel zum Zweck und nicht mehr Selbstzweck ist.

Die Vision: Ein realer Ort zur Gestaltung eines demokratischen Wirtschaftsraumes

Das Reallabor Berlin wurde von Thomas Mehwald und mir als commonsbasierter Bildungsträger konzipiert. Es besteht aus einem Bildungsangebot und soll sich perspektivisch zu einem Ort der praktischen Umsetzung erweitern, an dem die unterschiedlichen Module der Postwachstums-Bewegung miteinander zu einem demokratischen Wirtschaftsraum verbunden werden. Nachdem Thomas im September 2016 aus dem Reallabor ausgestiegen ist, um seine Ansätze in der praktischen Flüchtlingsarbeit zu verwirklichen, führe ich das Reallabor allein weiter. Mein Anliegen ist es weiterhin, ein Postwachstums-Bildungsangebot für unterschiedliche Zielgruppen anzubieten und ständig zu erweitern.

Inhalte und Ziele unserer Seminare

Mit KollegInnen unterschiedlichen beruflichen und politischen Backgrounds biete ich Seminare und Workshops für verschiedene Zielgruppen an, um die Ideen einer gemeinwohlorientierten Wirtschaft, eines intrinsisch-gestützten Arbeitsbegriffes und einer freien, sich der individuellen Potenzialentfaltung verpflichtenden Bildung vorzustellen und mit den TeilnehmerInnen gemeinsam zu erarbeiten. Dabei geht es weniger um Theoriebildung als vielmehr um das Erkennen der eigenen, tief verwurzelten mentalen Verstrickung in den Infrastrukturen der Wachstumswirtschaft (Harald Welzer), dem Entwickeln eigener, praktischer Handlungsansätze und der Vermittlung von Elementen einer solidarischen Wirtschaft, die in unterschiedlichen Ansätzen innerhalb der internationalen Postwachstums-/ Commons-/ Transitionstownbewegungen bereits vorgelebt werden. Ein besonderes Anliegen des Reallabors ist es, diesen Bewusstseinswandel und die Möglichkeiten solidarischer Arbeits- und Wirtschaftsformen auch zu jenen Bevölkerungs- und Bildungsschichten zu bringen, die im Hamsterrad der Alternativlosigkeit stecken.

Hintergründe und Grundlagen unserer Arbeit

Theoretische Hintergründe sind die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung (Gerald Hüther / Potenzialentwicklung), neuere Forschungsergebnisse der Physik (Quantenphysik als Türöffner eines erweiterten Welt- und Menschenbildes), Experimentalformen der internationalen Postwachstums-/Transititiontown-/Commonsbewegung sowie philosophische und sozial-psychologische Handlungs- und Veränderungskonzepte des Menschen.

Grundlage unserer Arbeit ist die freie, autodidaktische Bildung unter Nutzung freier Quellen, offener Produktion und kooperativer Strukturen. Methodisch arbeiten wir mit einem erweiterten Verständnis von (NLP-)Coaching als Erkenntnis- und Veränderungsschlüssel kollektiver Gedankenformen sowie verschiedener, neuerer Methoden der Nachhaltigkeitsbewegung.

Wir verstehen uns als Moderatoren und ProzessbegleiterInnen einer experimentell neu zu erschaffenen Postwachstums-Wirklichkeit. Mit Hilfe unseres B-A-U – Modells (B)ildung – (A)rbeitnehmerIn – (U)nternehmen decken wir die Janusköpfigkeit dieser wesentlichen Elemente einer Wirtschaft auf und entwickeln mögliche Strukturen einer nachhaltigen Wirtschaft auf der Grundlage von Subjektbeziehungen, Potenzialentfaltung und Kooperation.

Unser Angebot an Sie

Gern entwickeln wir individuell zugeschnittene Seminare für Ihre Organisation, Ihr Unternehmen, Ihre Zielgruppe. Bitte sprechen Sie mich an oder schreiben Sie mir unter: marion.raedisch@reallabor-berlin.de

Marion Rädisch